Unser Ziel:
mehr Vernetzung, mehr Kompetenz in der Lymphologie
Ziele des Vereins
Die Mitglieder des Lymphologicums erfahren fast täglich, woran eine erfolgreiche lymphologische Therapie scheitern kann:
- Falsche Diagnosen
„Nehmen Sie erst mal ab” – Verwechslung von Lymphödem bzw. Lipödem und Adipositas - Falsche Therapien
Diuretika („Wassertabletten“) verschlimmern Lymphödeme nach einem scheinbaren Ersterfolg
Lymphdrainagen ohne nachfolgende Kompression verpuffen
Ungeeignete Kompressionsstrümpfe - Zu wenig Therapien
Nur ein Viertel* der Lymphödeme nach Mamma-Ca werden richtig therapiert - Unzureichender Heilmittelkatalog
Erfolgreiche Behandlungsverläufe müssen abgebrochen werden
Angemessene Dauertherapie ist nicht vorgesehen - Unkenntnis
„Lymphödem – muss man das überhaupt behandeln?” - Mangelnde Vergütung
Für alle an der Versorgung Beteiligten, z.B.: Maximal 30 Euro „Stundenlohn“ inklusive Miete, Heizung und Hygiene für eine Manuelle Lymphdrainage mit aufwändigem lymphologischen Kompressionsverband
Unsere Ziele im Detail:
Hohe Lebensqualität für Patienten mit lymphologischen Erkrankungen
- Verbesserung des Versorgungszustands der Patienten
- Abbau von Fehlversorgung
- Abbau von Unterversorgung
- Kontinuierliche Behandlungsverläufe über Sektorengrenzen hinweg
Konstruktive Zusammenarbeit und Kommunikation
- Vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Behandler entlang der Versorgungskette
- Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch: Ärzte, Lymphtherapeuten, Sanitätsfachhandel, Lymph-Netzwerke
- Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften und Berufsverbänden
- Verhandlungen mit Krankenkassen
Qualität auf wissenschaftlich anerkanntem Niveau
- Erarbeitung und dauerhafte Sicherstellung eines wissenschaftlich anerkannten Qualitätsstandards in der Lymphologie in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Fachgesellschaften
- Etablierung der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) mit Manueller Lymphdrainage (MLD), Kompression, Bewegung und Hautpflege
- Einführung eines Qualitätsmanagements in Aus- und Fortbildung
- Einheitliche Dokumentation der Behandlung als Basis für eine langfristige Versorgungsforschung
* Quelle: GEK-Report 2008, Lymphödeme bei Mamma-Ca-Patientinnen: 26 % erhalten keine Therapie, 46 % erhalten nur MLD, 4 % erhalten nur Kompression, 24 % erhalten die optimale Therapie: Kompression mit MLD
